Was wäre, wenn eine Atombombe über Ulm explodieren würde?


Der neue Atomkrieg-Simulator: www.nuclearwarsimulator.com

 

Die Tatsache, dass wir uns an die Gefahr eines Atomkrieges gewöhnt haben, ändert nichts an der realen, großen Gefahr eines Atomkrieges.

Die Stadt Ulm ist eines von weltweit 7.100 Mitgliedern der MAYORS FOR PEACE (Bürgermeister für den Frieden), die sich für die Abrüstung der restlichen Atombomben einsetzen. Theoretisch !!! Aber in der Praxis weigert sich die Stadt Ulm, den ICAN-Städteappell für ein Atomwaffenverbot zu unterschreiben.

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"Tausend Grad Celsius – Das Ulm-Szenario für einen Atomkrieg", 1983 hatte die Ulmer Ärzteinitiative – schon ein Jahr nach seiner Gründung – im Rahmen der Auseinandersetzung um die Folgen eines Atomkrieges ein Buch herausgegeben.
Darin wurden die Folgen eines fiktiven Atombombenabwurfes über dem Großraum Ulm beschrieben, um de
m damals heftig blühenden Aufrüstungswahn einen Spiegel vorzuhalten. Das Buch „Tausend Grad Celsius“ ist im Handel nur noch antiquarisch erhältlich – Sammlung Luchterhand, HRSG. Ulmer Ärzteinitiative, ISBN 3-472-61508-7. Auch das Spiegel-Magazin hatte 1983 über das Buch berichtet. Zur Erinnerung: Neu-Ulm war 1983 Standort von amerikanischen atomar bestückbaren Pershing-II-Mittelstreckenraketen. Damit war bis zum Abrücken der Amerikaner 1991 der Großraum Ulm / Neu-Ulm potentielles Ziel feindlicher atomarer Angriffe. Leider ist seit 2019 mit dem Betrieb des Ulmer Nato-Logistik-Kommados JSEC der Großraum Ulm erneut in das Visier potentieller feindlicher Angriffsziele geraten.

QUELLE: https://ippnw-ulm.de/tausend-grad-celsius-das-ulm-szenario-fuer-einen-atomkrieg/