Herzliche Einladung! Sonntag, 4.8.2019: Friedensradtour mit circa 35 Teilnehmer/innen. Viele Friedensfahnen...

 

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  • Start 10 Uhr in Blaubeuren (Naturfreundehaus).

  • 11.15 Uhr oder 11.30 Uhr kurzer Stopp an der laten Ulanenkaserne (Wörtstraße 85) bei den Ulmer Rüstungsfirmen MBDA, Hensoldt und Airbus-DS. Wir fordern ein Ende von Rüstung, Eskalation und Auslandseinsätzen. Wir fordern Vernunft, Dialog, Deeskalation, Rüstungskonversion und Abrüstung.

  • 12.15 Uhr Kurze Rede an der Wilhelmsburgkaserne, Stuttgarter Str. 199

  • 12.30 Uhr Fahrraddemo zum Münsterplatz. Dort ab 12.30 Infostand und "zerbrochenes Gewehr" (3x3x4 Meter), dann 13 Uhr kurze Kundgebung, dann 14 Uhr Performance "Kein Krieg"

  • 15 Uhr Weiterfahrt.

Wir sind insgesamt 10 Tage unterwegs. Anmeldung: hutschneider@ruestungsatlas-ulm.de
 

SÜDWESTPRESSE Ulm, 29.07.2019: Radler für den Frieden starten in Ulm Im Visier haben sie Standorte der Rüstungsindustrie und Militäreinrichtungen. Zum Beispiel Unternehmen wie EADS (European Aeronautic Defence and Space Company), einer der größten Rüstungskonzerne Deutschlands und weltweit der zweitgrößte Konzern im Bereich Luft- und Raumfahrt mit Standorten in München, Augsburg, Donauwörth, Manching und auch in Ulm. Hier ist jedoch nicht nur EADS, sondern auch Radar- und High-Tech-Rüstungsindustrie mit Airbus, MBDA, Hensoldt, Thales und anderen. Zudem wird Ulm bekanntlich Nato-Hauptquartier. Genau deshalb werden am Sonntag, 4. August, die so genannten Friedensradler der Deutschen Friedensgesellschaft in Ulm ihre alljährliche Tour starten. Die Friedensfahrradtour könne man auch als „Aktions-Fahrradtour“ bezeichnen, heißt es in der Pressemitteilung der DFG: „Die Radfahrer fahren nicht nur mit fahnengeschmückten Rädern von einem Ort zum anderen, zu den genannten Rüstungsbetrieben und Militäreinrichtungen. Sie gestalten auch Informationsstände, verteilen Flugblätter oder veranstalten kurze Mahnwachen vor Kasernentoren oder Rüstungsbetrieben.“ Aktionen vor Ort Für ihre Überzeugung stünden die Friedensradler früh auf, um etwa morgens um sieben Uhr die Arbeiter und Angestellten von Rüstungsbetrieben mit ihren Flugblättern zu erreichen. „Damit wollen sie mit den Menschen ins Gespräch kommen“, heißt es weiter. Friedenspolitik solle aber nicht zu Lasten der Beschäftigten durchgesetzt werden. Die Rüstungsindustrie sei technisch in der Lage, nützliche zivile Güter herzustellen. Die Fahrradtour erreiche die Öffentlichkeit durch die vielen kleinen Aktionen vor Ort. Oft werde man auch von Bürgermeistern empfangen, die den „Mayors for Peace“ angehören, so etwa auch OB Gunther Czisch. Alljährlich bewältige die Fahrradtour eine Strecke von 500 bis 600 Kilometer. Dieses Jahr führt die Tour „Auf Achse für Frieden, Abrüstung und ein ziviles Europa“ vom 4.bis 10. August von Ulm nach Weiden in der Oberpfalz. Die Ulmer Ärzteinitiative macht darauf aufmerksam, dass man sie auch nur ein Stück mitfahren kann. Start ist am kommenden Sonntag um 13 Uhr auf dem Münsterplatz mit einer Kundgebung und Antikriegsperformance. swp Info: Die DFG setzt sich für die Senkung der Rüstungsausgaben und die Abschaffung der Bundeswehr ein. Außerdem wendet sie sich gegen den Export von Waffen und Rüstungsgütern und fordert die Umstellung der Rüstungsindustrie auf zivile Produktion.