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ELBIT, der größte private israelische Rüstungs-Konzern, hat ZWEI Standorte in Ulm! Wichtig: Bitte differenzieren! Wir arbeiten regelmäßig mit jüdischen Friedensorganisationen (z.B. "Jüdische Stimme für einen gerechten Friedens im Nahen Osten"), zusammen, sehen den engsten Zusammenhang zwischen Christen- und Judentum und haben sicher nichts gegen "die Juden". Wir befürworten die Existenz Israels. Aber wir sind gegen alle Rüstungsfirmen dieser Welt, auch gegen israelische Rüstungsfirmen. Weil auf Rüstung, Militär und Krieg kein Segen liegt
 
Es gibt 2 ELBIT-Standorte in Ulm:
 
  1. Eberhard-Finckh-Strasse 55, ehem. Telefunken Racoms, Radio Communication Systems, und
     
  2. Heidenheimer Straße 55, im OG des Transporeon-Hauses, 89075 Ulm. Bei Elbit in Ulm arbeiten circa 80 Menschen. Umsatz 25 Millionen Euro/Jahr. Elbit gehört zu den 30 weltweit größten Rüstungs-Konzernen.
     
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Unsere friedlichen Demonstrationen gegen ELBIT Ulm: 

  1. Am Donnerstag, 21. Dezember 2023, 16 Uhr, Kundgebung vor der ELBIT-Standort Eberhard-Finck-Straße 55, Ulm-Böfingen

  2. am Samstag, 27. Januar 2024, Demozug vom Rathaus Ulm bis zur ELBIT-Standort Heidenheimer Straße 55, Ulm

  3. am Samstag, 16. März 2024, Demozug vom Theater Ulm bis zur ELBIT-Standort Heidenheimer Straße 55, Ulm

  4. am Donnerstag, 28. März 2024, 14.30 Uhr, Kundgebung vor der ELBIT, Heidenheimer Straße 55

  5. am Freitag, 3. Mai 2024, 8-18 Uhr, Kundgebung vor ELBIT, Heidenheimer Straße 55, Ulm

  6. am Mittwoch, 15. Mai 2024, 16 Uhr, Kundgebung vor ELBIT, Heidenheimer Straße 55

  7. am Samstag, 25. Mai 2024, 14 Uhr, Demozug vom Theater Ulm bis ELBIT, Heidenheimer Straße 55

  8. am Dienstag, 4. Juni 2024, 16 Uhr, Kundgebung vor ELBIT, Heidenheimer Straße 55, Ulm

  9. am Samstag, 22. Juni 2024, 14.30 Uhr, Demozug vom Theater Ulm bis ELBIT, Heidenheimer Straße 55

  10. am Samstag, 29. Juni 2024, 15 Uhr, Kundgebung auf dem Ulmer Marktplatz, hinter dem Rathaus
     

Zweiter Elbit-Standort in Ulm, ab 2023: Heidenheimer Straße 55 | 16.02.2023 | ELBIT SYSTEMS DEUTSCHLAND ERÖFFNET ZWEITEN STANDORT IN ULM. Am 16. Februar 2023 hat Elbit Systems Deutschland feierlich einen zweiten Standort in Ulm eröffnet. An der Zeremonie nahmen neben Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) und dem Bundestagsabgeordneten Marcel Emmerich (Bündnis 90/Die Grünen) auch der israelische Botschafter Ron Prosor teil, sowie zahlreiche Vertreter der Industrie. Mit einer Fläche von 540 Quadratmetern wird sich die neue Einrichtung auf die Digitalisierung landbasierter Operationen (DLBO) einschließlich PNR-Systeme konzentrieren. In Zukunft ist die Erweiterung auf 800 Quadratmeter geplant, um noch mehr Platz für weitere Mitarbeiter zu schaffen. Damit kann Elbit Systems Deutschland den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Bundeswehr und der deutschen Sicherheitsbehörden, von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zum Support im Feld, noch umfassender gerecht werden. Das Unternehmen hat eine lange Tradition in der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Lösungen, ist stetig gewachsen und gehört heute mit den Standorten Ulm, Koblenz und Berlin zu den führenden Systemanbietern in den Bereichen Sensorik, Funkkommunikation, Führungs- und Leitsysteme, elektronische Kampfführung, unbemannte Systeme und Cybersicherheit, mit herausragender Markt- und Technologiekompetenz. Bezhalel (Butzi) Machlis, Präsident und CEO von Elbit Systems, kommentierte die Einweihung des neuen Standorts: „Deutschland ist ein wichtiger Partner für Elbit Systems, ebenso wie unsere laufende Zusammenarbeit mit der lokalen Industrie. Mit dieser neuen Einrichtung werden wir unsere umfangreiche Erfahrung nutzen, um unseren Technologietransfer zu erweitern und den Wachstumsbeitrag für unsere Partner in Europa zu erhöhen.“ Gregor Zowierucha, CEO von Elbit Systems Deutschland, äußerte sich vor Ort: „Ich freue mich, dass wir Elbit Systems Deutschland ausbauen, damit wir unseren Kunden, allen voran der Bundeswehr, weiterhin die fortschrittlichsten Lösungen anbieten können. Diese neue Einrichtung in der Stadt Ulm wird die Zahl der Arbeitsplätze vor Ort erhöhen und es uns ermöglichen, unsere Präsenz in Deutschland weiter auszubauen.“ 

 

IMI-Standpunkt 2024/003. Shut Elbit Down! Auch in Ulm, Berlin und Koblenz! Redebeitrag von Jacqueline Andres anlässlich einer Kundgebung in Tübingen am europaweiten Aktionstag für einen Waffenstillstand am 13. Januar 2024, vom 17. Januar 2024.
Liebe Mitstreiterinnen und liebe Mitstreiter, jeder Krieg schafft Kriegsprofiteure. Jeder Krieg ist die Chance für Rüstungsunternehmen, ihre Waffen zu testen, zu zeigen, zu bewerben. Ihre Waffen „battle proven“ und „field tested“ zu betiteln. Ein Kriegsprofiteur des brutalen Kriegs gegen Gaza ist das israelische Rüstungsunternehmen Elbit Systems, das laut dem Stockholm International Peace Research Institute auf Platz 24 der weltweit größten Rüstungshersteller und militärischen Dienstleistungsanbietern im Jahr 2022 rangiert.
Dieses Unternehmen stellt nach eigenen Angaben 80% der Drohnen der israelischen Streitkräfte. Das heißt, es sind auch die Drohnen von Elbit, die konstant über Gaza fliegen, die das ständige Brummen verursachen, das eine Vorwarnung für den Abschuss einer Bombe sein kann. Ein Brummen, das die ganze Bevölkerung Gazas terrorisiert. Ein Brummen, das nun auch vermehrt über den Städten Jenin, Nablus und Tulkarem in der Westbank zu hören ist, wo die israelischen Streitkräfte seit Oktober 2023 verstärkt angreifen – immer wieder auch mit bewaffneten Drohnen.
Elbit hat die Produktion und die Gewinne seit dem Ukrainekrieg gesteigert und nun erneut mit dem Krieg gegen Gaza. Elbit testet die Waffen und Überwachungstechnologien an Palästinenser*innen in Gaza und in der Westbank. Auf der eigenen Website bewirbt Elbit, dass die israelischen Streitkräfte jetzt die „Iron Sting“ – Eiserner Stachel offiziell eingeführt haben. Die Iron Sting, eine Laser und GPS gesteuerte Mörsermunition, wurde laut Elbit Systems erstmals während der Operation „Guardian of the Walls“ im Jahr 2021 in Gaza eingesetzt – “als voroperativer Test”. Doch die “offizielle Einführung” sei erst jetzt im Gange, da im Gegensatz zur Operation Guardian of the Walls aktuell IDF-Bodentruppen die Munition einsetzen.
Liebe Mitstreiterinnen und liebe Mitstreiter, Hier in der BRD weitet die 100% Tochterfirma Elbit Systems Deutschland die Zusammenarbeit mit lokalen Rüstungskonzernen aus, um weiter Fuß auf dem europäischen Markt zu fassen, ein verheißungsvoller Markt, der mit dem 2% Ziel zukünftig weitere Milliarden an Rüstungsunternehmen zahlen wird. Milliarden für zukünftige Zerstörung und Tod. Dabei arbeitet Elbit mit anderen Kriegs- und Migrationsüberwachungsprofiteuren zusammen – hier in der BRD mit Rheinmetall, Diehl, Thales und Krauss-Maffei Wegmann. Erst werden ihre Bomben und Panzer und Drohnen und Raketen eingesetzt, um zu zerstören. Dann werden ihre Drohnen, Überwachungstechnologien und Grenzanlagen genutzt, um Menschen davon abzuhalten, vor ihren Bomben, Panzern und Drohnen in die EU zu fliehen.
Doch liebe Mitstreiterinnen und liebe Mitstreiter, kaum ein Rüstungsunternehmen dürfte in den letzten Jahren so viel Gegenwind erhalten haben, wie Elbit Systems. Wir können etwas tun! In den USA, wo Elbit Systems of America – eine hundertprozentige Tocherfirma von Elbit – Überwachungsmasten entlang der Grenze von Arizona zu Mexiko errichtete, lautet ein Slogan der Aktivist*innen: „From Palestine to Mexico, the walls have to go!“ Die hunderten Proteste und Aktionen, maßgeblich organisiert von Palestine Action, tragen Früchte, schauen wir in die UK: Nach 18 Monaten der Mobilisierung schloss Elbit das Ferranti-Werk von Elbit in Oldham im Jahr 2022 – und verkaufte es mit einem Verlust des von 6 Millionen Pfund. Im gleichen Jahr schloss Elbit die Niederlassung in London. Nach Angaben von Palestine Action sorgten die Proteste auch dafür, dass zwei Großaufträge von Großbritannien nicht an Elbit gingen. Im Mai 2023 starteten Aktivist*innen eine monatelang andauernde Belagerung des Elbitwerkes in Leicester, Großbritannien. Dies geschah in Anspielung auf die seit 2007 währende völkerrechtswidrige Belagerung Gazas durch Israel, die mit Hilfe von Elbit aufrechterhalten bleibt. Seit Beginn der Operation „Eiserne Schwerter“ in Gaza gewannen die Proteste gegen das Rüstungsunternehmen an Fahrt. Seit Anfang Oktober 2023 fanden Proteste und Blockadeaktionen in zahlreichen Städten in Australien, Großbritannien und in den USA statt. Palestine Action schrieb auf Instagram: „Überall im Land stehen die Menschen auf, um die Produktion von Waffen zu stoppen, die für Israels andauernde Massaker am palästinensischen Volk bestimmt sind“. Seither kündigten die britische Personalrekrutierungsagentur iO Associates und der Immobilienverwalter der Drohnenfabrik von Elbit in Shenstone, Fisher German, die Zusammenarbeit mit Elbit auf. Laut Aktivist*innen von Palestine Action US sei der Börsenfall von Elbit um 6% am Nasdaq Mitte Oktober die Folge der zahlreichen Protestaktionen gegen das Unternehmen. Am 21. Dezember 2023 fand der globale Aktionstag gegen Elbit Systems statt – eine Aktion gab es auch vor der Elbit Niederlassung in Ulm.
Am 27. Januar 2024 soll ein weiterer Protest vor Elbit Systems Deutschland in Ulm folgen. Dort produziert Elbit an zwei Standorten – das sind die einzigen Produktionsstandorte von Elbit in der BRD, sonst hat Elbit nur ein Büro in Berlin und in Koblenz. Lasst uns am 27. Januar 2024 gemeinsam nach Ulm fahren und dort gegen Elbit und ihr Geschäft mit den andauernden Kriegsverbrechen und Massakern in Gaza und in der Westbank protestieren.
Shut Elbit Down! Auch in Ulm, Koblenz und Berlin! Free free Palestine!

 

https://hardthoehenkurier.de/ulmer-systemhaus-zeigt-expertise-auf-afcea-fachausstellung/ download 30.09.2023 | Ulmer Systemhaus zeigt Expertise auf AFCEA Fachausstellung, April 12, 2022, HHK ausgabe-02-2023, Ausgabe 02/2023, Februar 14, 2023

Ulm, Deutschland, 12.04.2022 – Die AFCEA Fachausstellung hat sich in den vergangenen Jahren zur deutschen Leitmesse im Bereich militärisch nutzbarer Kommunikationstechnik, Elektronik, Sensorik und Optronik entwickelt und sich kontinuierlich vergrößert. Zur mittlerweile 35. Auflage des Events mit dem Rahmenthema „(Künstliche) Intelligenz & Innovationen – Chancen für Mensch und Technik“ erwarten die Veranstalter erneut eine große Anzahl internationaler Aussteller und Besucher im World Conference Center in Bonn.

Auch das Ulmer Systemhaus Elbit Systems Deutschland, das unter anderem in den Bereichen Funkkommunikation, C4I-Lösungen zu den weltweit führenden Unternehmen gehört, wird mit einem Teil des breiten Lösungsportfolios an Stand F 22 vor Ort sein. Präsentiert wird hier etwa die neuste Funkgeräte-Generation der Serie HRM 9000, die bei mehreren NATO-Streitkräften bereits erfolgreich im Einsatz ist oder für eine anstehende Beschaffung evaluiert wird. Außerdem zeigt das Unternehmen mit Produktionsstandort in Süddeutschland seine potentiellen D-LBO-Lösungen mit E-LynX für Soldaten- und Führungsfunk, Kurzwellenfunk, Richtfunk (LOS) sowie SATCOM on the Move. Des Weiteren werden hochmoderne C4I- und Soldatensysteme, Combat-Cloud-Lösungen und Künstliche Intelligenz zur Unterstützung der Entscheidungsfindung neben ausgewählten optronischen Systemen zu sehen sein. Über die Teilnahme als Aussteller hinaus wird das Unternehmen beim Event die eigene Expertise in Form eines Vortrags zum Thema „Innovationen bei militärischer Weitbereichskommunikation“ untermauern, bei dem Elbit Deutschland-CTO Jürgen Escher das Fachauditorium in Punkto Technik und Taktik auf den neusten Stand bringen wird. www.elbitsystems-de.com


Dezember 2023 | ELBIT | Kriegsverbrechen gegen Palästinenser! Der israelische Rüstungskonzern ELBIT beliefert das israelische Militär mit einer Vielzahl von Waffen, darunter Raketen, Bomben, Drohnen, Waffensysteme und Munition. Elbit-Technologien, einschließlich Torch-X-Befehls- und Kontrollsysteme, elektronische Kriegsführung (EW), Anzeige- und Warnsysteme, sind auch in die wichtigsten Kampfflugzeuge, Kampfpanzer und Kriegsschiffe des israelischen Militärs integriert.
Seit Jahren werden diese Waffen routinemäßig gegen palästinensische Zivilisten eingesetzt, was zu zahlreichen Opfern sowie zur Massenzerstörung von Häusern und ziviler Infrastruktur führt, einschließlich Krankenhäusern, Schulen sowie Wasser- und Stromversorgungssystemen. Zu diesen Angriffen gehören Kriegsverbrechen, die Israel während mehrerer großer Militäroffensiven gegen den Gazastreifen begangen hat, der seit 2007 illegal blockiert ist:
2022 ("Operation Breaking Dawn"): Innerhalb von drei Tagen nach dieser unprovozierten Offensive tötete Israel mindestens 33 Palästinenser, darunter 17 Zivilisten. Beweise für Kriegsverbrechen wurden von Amnesty International aufgenommen.
2021 ("Operation Wächter der Mauern"): Bei diesem Angriff tötete Israel mindestens 261 Palästinenser, darunter 67 Kinder und 41 Frauen. Mindestens die Hälfte der Todesopfer waren Zivilisten, mehr als 2.200 weitere Palästinenser wurden verletzt. Beweise für Kriegsverbrechen und mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden von den palästinensischen Menschenrechtsorganisationen Al-Haz, Al-Mezan und dem Palästinensischen Zentrum für Menschenrechte veröffentlicht; Amnesty International; und Human Rights Watch.
2014 ("Operation Fels in der Brandung"): Während dieses 50-tägigen Angriffs tötete Israel mindestens 2.131 Palästinenser, von denen mindestens 1.473 Zivilisten waren, darunter 501 Kinder und 257 Frauen. Mindestens 11.100 Palästinenser wurden verletzt, darunter 3.374 Kinder. Beweise für Kriegsverbrechen wurden von den palästinensischen Menschenrechtsorganisationen Al-Haq und Al-Mezan veröffentlicht; israelische Organisation B'Tselem; Amnesty International; und Human Rights Watch.
2008–2009 ("Operation Gegossenes Blei"): Während dieses 22-tägigen Angriffs tötete Israel mindestens 1.385 Palästinenser – darunter mindestens 308 Kinder – und verwundete mindestens 5.000 weitere. Die Mehrheit der Opfer waren Zivilisten. Beweise für Kriegsverbrechen wurden von der Fact-Finding Mission der Vereinten Nationen, Amnesty International und Human Rights Watch veröffentlicht.
>>>Bomben, Raketen und Munition<<<
Das israelische Militär verwendet bei seinen Angriffen auf Gaza die Bomben Elbit MPR 500, 1000 und 2000, die für ihre "High Kill"-Fähigkeiten angepriesen werden. Diese Bomben sind oft mit von Elbit hergestellten Lenkmörsermunition (GMMs) und laser- und GPS-gesteuerten Mörserkits (LG2MKs) ausgestattet. Diese von IMI Systems entwickelte Lenkmunition verwandelt Allzweckbomben in "punktgenaue Waffen". Trotz ihrer erhöhten Präzision wurden diese "intelligenten" Bomben mit der Tötung zahlreicher palästinensischer Zivilisten in Verbindung gebracht, was Menschenrechtsorganisationen zu der Schlussfolgerung veranlasste, dass sie gezielt gegen Einzelpersonen eingesetzt wurden.
Berichten zufolge wurden MPR-500-Bomben zum ersten Mal während des israelischen Angriffs auf Gaza im Jahr 2014 eingesetzt. Nach Erkenntnissen, die 2015 vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen veröffentlicht wurden, hat das israelische Militär wahrscheinlich eine MPR-500-Bombe – ausgestattet mit einem von Boeing hergestellten Joint Direct Attack Munition (JDAM)-Kit – eingesetzt, um ein Familienhaus in Khan Younis, Gaza, zu treffen und neun Menschen zu töten, darunter sechs Kinder. Nach dem israelischen Angriff im Jahr 2014 entwickelte IMI Systems die größeren Bomben MPR 1000 und 2000 mit der gleichen Technologie.
>>>Killer- und Überwachungsdrohnen<<<
Elbit liefert unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) an das israelische Militär, darunter sowohl bewaffnete als auch unbewaffnete Hermes 450 und 900 Drohnen; Skylark-Drohnen, die Informationen sammeln; und begleitende Bodenkontrollsysteme, Unterstützungsausrüstung und Datenplattformen. Diese Drohnen wurden in großem Umfang für Angriffs- und Überwachungszwecke eingesetzt, insbesondere in Gaza und entlang der Grenze zwischen Gaza und Israel.
Die 450 entwickelte Drohne Hermes 1998 von Elbit ist laut Elbit zur "primären Plattform" des israelischen Militärs bei seinen "Anti-Terror-Operationen" geworden. Während seines dreitägigen Angriffs auf Gaza im August 2022 setzte das israelische Militär mit Raketen ausgestattete Hermes-450-Drohnen ein, um "Dutzende von Zielen" anzugreifen. Im Jahr 2014 wurden Hermes-450-Drohnen bei zwei separaten Angriffen eingesetzt, bei denen vier palästinensische Kinder getötet wurden, als sie an einem Strand in Gaza-Stadt spielten. Drei der Kinder, die bei dem zweiten Angriff getötet wurden, versuchten zu diesem Zeitpunkt zu fliehen. Diese Angriffe wurden später als "Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit" bezeichnet. Das israelische Militär setzte auch Hermes-450-Drohnen bei seinen Bombardements im Libanon im Jahr 2006 ein, bei denen 1.183 Menschen getötet wurden, von denen etwa ein Drittel Kinder waren.
Das Flaggschiff von Elbit, die Hermes 900, wurde erstmals in den letzten Tagen des israelischen Angriffs auf Gaza im Jahr 2014 eingesetzt. Eine "verbesserte" Version des Hermes 450, der Hermes 900, der sowohl für Angriffs- als auch für Überwachungszwecke eingesetzt wird, hat seit 2014 an allen großen Angriffen Israels auf Gaza teilgenommen. So setzte das israelische Militär während seines 900-tägigen Angriffs auf Gaza im Jahr 11 Hermes-2021-Drohnen ein, die mit Spike MR-Lenkraketen ausgestattet waren, wobei 248 Menschen getötet und weitere 1.900 verletzt wurden.
Die taktischen Skylark-Drohnen von Elbit, die seit 2008 im Einsatz sind, werden bei "fast jeder größeren Mission" des israelischen Militärs eingesetzt und werden zusammen mit den Drohnen Hermes 450 und 900 zur Überwachung von Palästinensern im besetzten Westjordanland und im Gazastreifen eingesetzt. Das israelische Militär setzte die Skylark während seines Angriffs im Jahr 2014 ausgiebig ein, bei dem Hunderte von Palästinensern aus dem Westjordanland willkürlich verhaftet wurden. Weitere Gefahren bergen diese Drohnen, die regelmäßig abstürzen, wie beispielsweise im Januar 2023 und Juli 2019 berichtet wurde.
Elbit entwickelt weiterhin neue Drohnen für die spezifischen Bedürfnisse des israelischen Militärs, was die Befürchtung weckt, dass diese Waffen auch gegen palästinensische Zivilisten eingesetzt werden. Im Jahr 2022 stellte das Unternehmen beispielsweise seine neue autonome Drohne LANIUS Legion-X vor, eine kleine, leichte, drohnenbasierte Loitering-Munition, die tödliche Waffen tragen und "in engen städtischen Umgebungen operieren" soll. Die als "Mikro-Selbstmord"- und "Attentäter"-Drohne bezeichnete LANIUS Legion-X kombiniert Überwachungs- und Angriffsfähigkeiten. Es wird erwartet, dass die Waffe "eine neue Dimension des Terrors für die [palästinensische] Zivilbevölkerung" hinzufügt.
>>>Kampfjets und Kampfhubschrauber<<<
Elbit produziert integrale Komponenten und Waffensysteme für die wichtigsten Kampfflugzeuge des israelischen Militärs, darunter Lockheed Martin F-16 und F-35 Kampfjets, Boeing F-15 Kampfjets und AH-64 Apache Kampfhubschrauber sowie Bell AH-1 Cobra Kampfhubschrauber. Diese Flugzeuge wurden in großem Umfang bei Israels Angriffen auf Gaza, das besetzte Westjordanland und den Libanon eingesetzt.
Alle F-16 der israelischen Luftwaffe, die von Lockheed Martin hergestellt werden, sowie viele andere Kampfjets und Hubschrauber, die vom israelischen Militär eingesetzt werden, sind mit Elbit-Avionik ausgestattet, einschließlich Missionscomputern, Anzeigesystemen und Speicherverwaltungssystemen. Viele dieser Systeme wurden speziell für die Bedürfnisse des israelischen Militärs entwickelt. Nach einem Hubschrauberabsturz der israelischen Luftwaffe im Jahr 2010 entwickelte Elbit beispielsweise ein neues, mit Nachtsicht ausgestattetes Head-up-Display-System (HUD), das Echtzeit-Luftfahrtdaten auf das Sichtfeld eines Kampfpiloten projiziert. Die Head-up-Display-Systeme des Unternehmens wurden ursprünglich für die israelische Luftwaffe entwickelt und erstmals in den 1990er Jahren eingesetzt.
Mit Elbit ausgestattete F-16 – Israels "wichtigstes Kampfflugzeug" –, AH-64 Apache-Kampfhubschrauber und andere Kampfflugzeuge wurden vom israelischen Militär bei allen seinen großen Angriffen auf Gaza eingesetzt. Während des israelischen Angriffs auf Gaza im Jahr 2021 wurden beispielsweise dokumentiert, dass F-16-Kampfflugzeuge – die als "Hauptstütze des Bombardements" beschrieben werden – das Viertel Rimal in Gaza-Stadt sowie Wohngebäude und die Büros von Nachrichtenorganisationen wie Al Jazeera und Associated Press bombardierten. Während des israelischen Angriffs auf Gaza 2008-2009 setzte das Militär mit Elbit-ausgerüstete F-16-Kampfflugzeuge ein, um Zivilisten, zivile Häuser und Flüchtlingslager ins Visier zu nehmen. Bei diesen Angriffen wurden zahlreiche Palästinenser getötet, darunter 22 Mitglieder einer einzigen Familie, von denen 12 Kinder unter 10 Jahren waren.
Darüber hinaus versorgt Elbit die israelische Luftwaffe mit Flugtrainingssystemen und "Missionstrainingszentren". Seit 2002 hat Elbit eine Flotte von Trainingsflugzeugen der israelischen Luftwaffe beschafft, betrieben und gewartet. Im Jahr 2023 erhielt das Unternehmen vom israelischen Verteidigungsministerium einen Auftrag in Höhe von 180 Millionen US-Dollar für die Bereitstellung, den Betrieb und die Wartung eines neuen Trainingszentrums für die F-16-Kampfjetflotte der israelischen Luftwaffe – ausgestattet mit Simulatoren, die "die Simulation aktueller und zukünftiger Schlachtfeldumgebungen ermöglichen". Bei der Ankündigung der neuen Trainingseinrichtung drückte Elbit seine Wertschätzung für die "starke Partnerschaft und das Vertrauen" des israelischen Militärs und des Verteidigungsministeriums aus.
>>>Panzer und Bodenfahrzeuge<<<
Elbit-Waffen und -Technologien sind in die Kampfpanzer, gepanzerten Kampf- und taktischen Fahrzeuge und Mannschaftstransporter des israelischen Militärs integriert. Diese Bodenfahrzeuge haben eine wesentliche Rolle bei Israels Angriffen auf Gaza und bei der Aufrechterhaltung der illegalen Blockade des Gazastreifens gespielt.
Seit Anfang der 2000er Jahre entwickelt und fertigt Elbit Waffen und Technologien für Merkava-Panzer, eine Reihe von Kampfpanzern, die vom israelischen Militär eingesetzt werden. Das Unternehmen stellt beispielsweise 120-mm-Munition für die Panzer Merkava 3 und 4 her. In seinen Marketingmaterialien gibt Elbit an, dass seine 120-mm-Munition "hochgradig tödlich" ist und dass sich die Merkava dadurch besonders für den "Häuserkampf" eignet.
Das israelische Militär setzt routinemäßig "supergepanzerte" Merkava-Panzer ein, um Angriffe auf Gaza durchzuführen und die Grenze zwischen Gaza und Israel zu patrouillieren. Im Jahr 2020 beispielsweise eröffnete das israelische Militär mit einem Merkava-Panzer das Feuer an der Grenze zwischen Gaza und Israel in einem nicht autorisierten Angriff. Im Jahr 2018 setzte das israelische Militär Merkava-Panzer ein, um während der Demonstrationen des Großen Marsches der Rückkehr auf palästinensische Demonstranten zu schießen. Merkava-Panzer spielten auch eine entscheidende Rolle bei Israels Angriffen auf Gaza in den Jahren 2012 und 2014. Bei anderen Gelegenheiten hat das israelische Militär Merkava-Panzer eingesetzt, um gepanzerte Bulldozer bei der Zerstörung von Ackerland und der Zerstörung von Häusern in Gaza zu begleiten.
Elbit versorgt das israelische Militär auch mit Kampfpanzer-Ausbildung. Im Jahr 2023 erhielt Elbit beispielsweise einen Vertrag über 107 Millionen US-Dollar für die Bereitstellung, den Betrieb und die Wartung eines neuen Simulations- und Trainingszentrums für Kampfpanzer (MBT) für das Panzerkorps des israelischen Militärs.
>>>Marinewaffen<<<
Die von Elbit hergestellten Technologien zur elektronischen Kriegsführung sind in alle Überwasserschiffe der israelischen Marine integriert. Das Unternehmen liefert auch Waffen und Technologien für die Flotte von Raketenschiffen und Patrouillenbooten der israelischen Marine. So beliefert Elbit die israelische Marine mit elektronischen Kampfführungssystemen für ihre Korvetten der Sa'ar-6-Klasse – schwer bewaffnete Raketenschiffe, die mit mehr als 20 Sensoren und Waffen ausgestattet sind. Darüber hinaus sind die Raketenschiffe der Sa'ar-Klasse 4,5 und 5 der israelischen Marine mit Elbit-Raketenwerfern und anderen von Elbit hergestellten Waffensystemen ausgestattet.
Mit Elbit ausgerüstete israelische Kriegsschiffe und Patrouillenboote spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der illegalen israelischen Seeblockade des Gazastreifens. Fischer aus dem Gazastreifen, die von Israel auf streng begrenzte Fanggebiete beschränkt sind, haben berichtet, dass sie fast täglich von der israelischen Marine beschossen werden. Ein Sa'ar-Kriegsschiff wurde auch von der israelischen Marine während ihres Angriffs auf die Mavi Marmara oder Free Gaza Flottille eingesetzt, ein unbewaffnetes türkisches Hilfsschiff, das bei dem Versuch eingesetzt wurde, Nachschub nach Gaza zu liefern. Der Internationale Strafgerichtshof stürmte das Schiff und tötete neun Aktivisten.
>>>Zwangsumsiedlung von Palästinensern<<<
Die Übernahme des staatlichen israelischen Unternehmens IMI Systems durch Elbit hat zur Vertreibung Tausender palästinensischer Beduinen beigetragen. Im Jahr 2020 unterzeichnete das Unternehmen einen Vertrag mit dem israelischen Maschinenbauunternehmen Baran Group, um die Verlagerung des IMI-Werks in Ramat Hasharon zu planen und zu verwalten, so Who Profits. Die Verlegung, die voraussichtlich 2024 abgeschlossen sein wird, ist Teil des größeren Plans der israelischen Regierung, in der Region ein militärisches Übungsgelände und eine Waffentestanlage einzurichten. Es wird erwartet, dass die Einrichtung dieser militärischen Industriezone 36.000 palästinensische Beduinen gewaltsam vertreiben wird. zum Abriss von über 2.000 Gebäuden, darunter 1.200 Beduinenhäuser; und die Beduinengemeinschaften in der Region ernsthaften Gesundheitsrisiken aussetzen.
Quelle: https://investigate.info/company/elbit-systems

ELBIT / TELEFUNKEN RACOMS stattet das Deutsche Heer mit Funkgeräten aus. Hier die Pressemeldung vom 5. Juni 2019, Quelle: Elbit Systems:

HAIFA, Israel, 5. Juni 2019 /PRNewswire/ -- Nach intensiven Testserien und technischen Erprobungen wurde das PNR 1000 Funksystem der E-LynX Familie für die Bundeswehr ausgewählt. TELEFUNKEN RACOMS wird die Deutsche Bundeswehr mit den E-LynX-Funkgeräten PNR 1000 für den Soldaten in tragbarer- und Fahrzeugausführung beliefern. Die E-LynX-‚Soldaten'-Funkgeräte werden auf Trupp-, Gruppen-, Zug- und Kompanieebene eingesetzt und an Bord verschiedener Kampffahrzeuge wie dem SPz PUMA installiert.

Mit einem tiefgreifenden Technologietransfer (TOT) wird die Entwicklung und Fertigung der E-LynX-Funkgeräte für die Bundeswehr vor Ort verstärkt und ausgebaut, ebenso wie die Entwicklung weiterer Produkte und Fähigkeiten. Entwicklung und Produktion werden durch die Produktions-, Forschungs- und Entwicklungseinrichtung (F&E) von TELEFUNKEN RACOMS am Standort Ulm realisiert, der auch als Kundendienst- und F&E-Zentrum für Deutschland dienen wird.

Die E-LynX-Funkgeräte unterstützen die vernetzte Operationsführung im klassischen Szenario als auch in den aktuellen und zukünftigen Einsatzszenarien, sowie in der hypriden Einsatzlage. Dieses Funksystem befähigt den Nutzer mit der Fähigkeit, mehrere Sprachgruppen in einem einzigen Kanal und schnelle Datendienste nutzen zu können. Darüber hinaus ermöglicht das effektive MANET Netzwerk das schnelle Schließen von „Sensor-to-Shooter"-Wirkungsketten und die echtzeitgenaue Positionsbestimmung der eigenen Kräfte auf Basis der integrierten Blue Force Tracking-Fähigkeit. Die ausgelieferten Funkgeräte werden mit modernsten Wellenformen und einzigartiger Concurrent-Flooding-Technologie ausgestattet sein, die per MultiHop-Verfahren (Endgerät = Vermittlungsknoten) die Reichweite deutlich erhöhen sowie die Netzwerkagilität und -robustheit bei stark verringerter Latenz verbessern können.

Haim Delmar, EVP und General Manager der Elbit System C4I & Cyber Division: „Wir sind stolz darauf ..." (blablabla)

Über TELEFUNKEN RACOMS: Der Spezialist für Kommunikationslösungen mit Sitz in Ulm ist aus der weltweit bekannten Marke TELEFUNKEN hervorgegangen. Heute bietet das Produktportfolio der TELEFUNKEN Radio Communication Systems GmbH & Co. KG (TELEFUNKEN RACOMS) ein breites Angebot in den Bereichen Funksystem- und Kommunikationslösungen, sowie Elektrooptik für militärische Anwendungen der Land-, See- und Luftstreitkräfte.  www.tfk-racoms.com

 

Text kopiert am 6.9.2021 von der Elbit-Website https://elbitsystems-de.com/wer-wir-sind/historie/ 
"Mobiler Hochleistungsfunk, taktische Datenlinks über Modems, parallele Sprach- und Datenübertragung, Videostreams in Echtzeit – ob Heinrich Hertz die Tragweite seiner Entdeckung in diesem Ausmaß wohl vorausahnen konnte? 1888 gelang ihm der Nachweis für elektromagnetische Wellen. Er legte damit den Grundstein einer Weltmarke, aus der wir nach einer bewegten Firmengeschichte schließlich als Elbit Systems Deutschland hervorgegangen sind. Mit unserer Expertise für fortschrittliche Kommunikations- und Aufklärungstechnologien sowie der kontinuierlichen Mitwirkung bei aktuellen Sicherheitsfragen haben wir uns zum kompetenten Partner für militärische Systemlösungen gemacht. Das Portfolio bauen wir auch mit Blick auf moderne Sicherheitsanforderungen kontinuierlich aus. Unsere Leistungen reichen von den Bereichen Funkkommunikation, Elektrooptik, Schutzsysteme, unbemannte Systeme bis hin zu C4I und Cyber Komplettlösungen. Damit sind wir ein relevantes Systemhaus und zuverlässiger Partner für die Sicherheitsanforderungen moderner Streit- und Polizeikräfte. Heute und in der Zukunft."

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Großbritannien: Pro-Palästina-Aktivist:innen „nicht schuldig" nach verunstaltender Aktion gegen eine israelische Waffenfirma. 07.12.2021. Richter stellt Verfahren gegen Aktivist:innen von Palestine Action ein, die Elbit Systems wegen Involviertheit in Drohnenkrieg angegriffen hatten. In Großbritannien wurden drei Aktivist:innen vom Vorwurf der Sachbeschädigung freigesprochen. Sie hatten die Mauern eines israelischen Rüstungsunternehmens mit roter Farbe beschmiert. In seinem Urteil, das von der Kampagnengruppe Palestine Action als „bahnbrechende" Entscheidung begrüßt wurde, befand das Bezirksgerichts von Newcastle-under-Lyme in Staffordshire, England, die drei für „nicht schuldig" in Sachen ihrer Aktion gegen die Elbit-Systems-Tochter UAV Engines im Februar 2021. Palestine Action hat erklärt, dass Drohnen von Elbit von den israelischen Streitkräften zur Bombardierung und Überwachung palästinensischer Zivilist:innen im belagerten Gazastreifen eingesetzt wurden, bevor sie auf den Weltmarkt kamen, wo sie als „kampferprobt" und „praxiserprobt" an repressive Regierungen in aller Welt verkauft wurden. In seinem Urteilsspruch sagte Richter Marcus Waites, die Oberstaatsanwaltschaft habe nicht beweisen können, dass die Verurteilung der Angeklagten in einem angemessenen Verhältnis zu ihrem Recht auf Protest stehe. Die Dauer des Protests und die verursachten Störungen seien begrenzt gewesen und hätten keine Gefahr für die öffentliche Ordnung dargestellt. Er fügte jedoch hinzu, dass das Urteil keinen Präzedenzfall darstelle. Eine der Aktivist:innen mit dem Namen Sarah forderte am Montag, die Geschäftstätigkeit von Elbit Systems im Vereinigten Königreich sollte verhindert werden. „Farbe zu werfen kann Gaza vielleicht nicht schützen. Was Gaza schützt, ist die Beendigung der Bombardierung. Elbit stellt Waffen, Panzer und Drohnen her, mit denen Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden, und das ist, was rechtswidrig ist. Exportlizenzen sollten nicht erteilt werden, solange Elbit weiterhin Menschenrechte verletzt", sagte sie vor Gericht. „Angesichts dieser Verbrechen muss man etwas tun. Wenn man nichts tut, wird Elbit weiterhin seine intelligenten Waffen herstellen, die es Israel ermöglichen, effizient zu töten. Elbit hat in Großbritannien nichts zu suchen.“ Eine Welle von Protesten Die britischen Niederlassungen des 1966 gegründeten Unternehmens Elbit, das seinen Hauptsitz in der israelischen Stadt Haifa hat, wurden bereits mehrfach von Palestine Action ins Visier genommen. Schon zuvor gab es Proteste an mit dem Unternehmen verbundenen Standorten, unter anderem in der Grafschaft Kent, im Großraum Manchester, in Runcorn und Leicester. An dem Protest im Februar nahmen sowohl Mitglieder von Palestine Action als auch Umweltaktivist:innen von Extinction Rebellion teil. Aktivist:innen besprühten die Außenwände, kletterten auf einen Mauervorsprung und brachten ein Transparent an mit der Aufschrift "Shut Elbit Down" ( Elbit schließen d. Ü.) In Presseerklärungen sagten sie, dass sie gegen „eine Wirtschaft“ seien, „die auf Zerstörung, Besatzung und Krieg basiert". Trotz der Kontroverse hat Elbit Systems seine Aktivitäten international ausgeweitet. Letzten Monat eröffnete das Unternehmen eine Niederlassung in den Vereinigten Arabischen Emiraten, da sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nach dem Normalisierungsabkommen vom letzten Sommer weiter entspannen. Im November war Elbit auch mit einem Stand auf der Dubai Air Show vertreten und repräsentierte zum ersten Mal Israel. In der Veranstaltung erklärte Elbit, dass das Unternehmen hochentwickelte Waffen für den Einsatz in der Luft, zu Land und zur See produziert habe, darunter Militärflugzeuge, unbemannte Flugsysteme und mannschaftslose Überwasserfahrzeuge, sowie Waffen für die elektronische Kriegsführung und Spionage. Im Jahr 2020 hat das Unternehmen mehr als 4,662 Mrd. Dollar Umsatz gemacht. Quelle: https://www.middleeasteye.net/news/uk-israel-palestine-activists-not-guilty-elbit-protest (Übersetzung R. Häberle)

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