FÜNF FRAGEN:

  1. Entsprechen die Ulmer Krieger-Denkmäler noch unseren heutigen Werten: Demokratie, Toleranz und Völker-Verständigung?

  2. Manche Denkmäler erinnern an die ruhmreichen Schlachten der deutschen Armee gegen Frankreich, Russland und England. Aber waren die deutschen Angriffe auf unsere Nachbarn wirklich ruhmreich? 

  3. Erinnern die Ulmer Krieger-Denkmäler nur an Kriegsopfer? Oder sind unter den Namen auch Täter (Kriegsverbrecher)?

  4. Stimmt es wirklich, dass alle diese Soldaten "Helden" waren? Waren nicht auch Mitläufer und Nazis darunter?

  5. Sind die Ulmer Krieger-Denkmäler heilig? Sind diese Denkmäler in alle Ewigkeit unveränderlich?

Ulmer. Krieger. Denk. Mal.

Das Moltke-Karl-Wilhelm-Bismarck-Denkmal am Olgaplatz: Ecke Frauenstraße / Olgastraße.

Inschrift: "Der Zukunft zur Nacheiferung" Wollen wir tatsächlich, dass unsere Jugend diesen 4 Herren nacheifert? 


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[Photo: Andreas Praefcke - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5140645]

Bereits in den 1960er Jahren und in den 1980er Jahren wurde das Problem benannt. Wäre es nun nicht endlich an der Zeit, dass der Ulmer Gemeinderat tatsächlich etwas an den Kriegerdenkmenkmälern ändert?

Das Kriegerdenkmal Ecke Karlstraße - Stuttgarter Straße

Inschrift: "Treue um Treue" - Wer soll hier wem treu sein? Der Mensch seinem Gewissen? Oder der Soldat seinem Feldherrn?

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Das Artillerie-Denkmal (hinter dem Fort Unterer Kuhberg) entstand zwar nach dem Zweiten Weltkrieg, aber dennoch im Geiste der NS-Tradition. 


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Das Pionier-Denkmal, Bastei-Straße 46 (ehem. Pionier-Kaserne)

 

Inschrift: ... den ruhmvoll gefallenen Kameraden...
 

Sind diese Soldaten wirklich ruhmvoll gestorben?

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Ulm, Michelsberg Kriegerdenkmal etwa 100 Meter vom Haupttor (unterhalb) der Wilhelmsburg
 

weitere Informationen hier


Unten: Kriegerdenkmal (1. Weltkrieg) an der Nord-West-Ecke der Kreuzung Karlstraße / Syrlinstraße: Angriffskrieg wird verherrlicht. Täter werden umgedichtet zu angeblichen Helden.


Unten: Im Ulmer Münster gibt es zahlreiche Krieger-Gedenk-Objekte und ähnliches. Daruner auch der bekannte "Nazi-Engel" (siehe unten). Im Jahre 2015 wurde die Fahnen, die in der nähe des Engels standen, endlich abgeräumt. Als nächstes ... hoffentlich wird der Nazi-Engel abgeräumt, auf den Schrottplatz gebracht und eingeschmolzen!
 

Sieben Möglichkeiten, wie wir, die Ulmer Bürgerschaft, mit den Kriegerdenmälern in unserer Stadt umgehen könnten: 

1. Wir könnten neben manchen Kriegerdenkmälern erklärende Tafeln aufstellen.

2. Wir könnten einen Steinmetz beauftragen, die  Inschrift zu ändern. 

3. Wir könnten ein Denkmal an einen anderen Ort versetzen, z.B. in den Keller eines Museums. So geht die Stadt Berlin mit manchen Denkmälern um.

4. Der Gemeinderat könnte einen Künstler oder eine Künstlerin beauftragen, ein Denkmal künstlerisch zu verändern, siehe unten.

5. Wir könnten eine Baufirma beauftragen, ein Denkmal zurückzubauen.

6. Wir könnten - wie es die Stadt Heidenheim mit ihrem Rommeldenkmal getan hat - ein "Gegen-Denkmal" davor / daneben stellen.

7. Wir könnten die zuständigen Stellen bitten, ein Denkmal nicht mehr zu pflegen. Innerhalb weniger Jahre würde die Natur das Denkmal "zurückerobern".

Zeitgemäße Umgestaltung eines hässlichen, alten Nazi-Denkmal in Kalkar

Ein Vorbild für Ulm?

 

Umgestaltung eines alten Nazi-Denkmals in Kalkar (am Niederrhein) durch den Künstler Wilfried Porwol.

Im Laufe der Jahre sind mehrere schöne Versionen entstanden.

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