Der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag ist weltweit in Kraft. Auch Deutschland sollte diesen Vertrag unterschreiben!

 

Ulm: Wir feiern den weltweiten UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag und fordern die Teilnahme Deutschlands daran. Am 22.01.2021 tritt der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, abgekürzt TPNW) weltweit in Kraft und wird bindendes Völkerrecht. Damit wird auf der ganzen Erde die Entwicklung, Produktion, Test, Erwerb, Lagerung, Transport, Stationierung und Einsatz aller Atomwaffen genau so geächtet, wie schon der Einsatz und Besitz von biologischen und chemischen Waffen. Das ist ein enormer Erfolg aller friedenspolitischen Bemühungen zu diesem Thema! Das haben wir bereits am 20.01.2021 in Ulm mit einer kleinen Kundgebung auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz gefeiert. Gleichzeitig fordern wir unsere Bundesregierung auf, dass auch Deutschland offiziell an dieser weltweiten Ächtung von Atomwaffen teilnimmt und ihre „nukleare Teilhabe“ beendet, die amerikanischen Atomwaffen auf deutschen Boden entfernen lässt und keine neuen Träger-Flugzeuge anschafft, die eine neue und noch gefährlichere Generation von Atombomben transportieren können. Die Milliarden von Euro, die damit eingespart würden, könnten sinnvoller für unsere Gesundheit und unsere Bildung eingesetzt werden.
 

Die beiden Fotos rechts sind vom 20.01.2021, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz, Ulm-Mitte

TPNW ican nuclear ban Ulm Scholl-Platz
TPNW ican nuclear ban Ulm Scholl-Platz
20210122_swp_ulm.jpg